Ein Echo aus einer anderen Zeitzone
„Still on Tokyo Time“ ist mein zweites Magazin, entstanden mit etwas zeitlichem Abstand nach einer intensiven Künstlerresidenz in Tokyo. Der Titel beschreibt gut, was mir geblieben ist: das Gefühl, aus einer anderen Zeitzone zu kommen, wach zu sein, wenn andere schlafen, und die Welt ein bisschen entrückt zu erleben.
Ein Magazin machen
Zu meinem Beruf gehört es, die Inhalte anderer visuell begreifbar zu machen. Für mich selbst fällt mir das manchmal schwer. Ich habe auch gemerkt, dass es eine Weile gebraucht hat, bis sich der der Wirbelwind meiner Eindrücke gelegt hat, bis ich klarer sehen konnte, wie wichtig die Zeit in Tokyo für mich war.
Im Podcast von Almost Perfect
Meine Gastgeber haben mich einmal zu Beginn, einmal zum Ende meiner Residency interviewt, als Teil ihrer damaligen Podcastreihe. Luis und Yuka haben Almost Perfect inzwischen hinter sich gelassen und sind zu neuen Abenteuern weitergezogen, den Podcast gibt es aber immer noch zu hören auf allen gängigen Plattformen. Es gibt dort viele tolle Gespräche mit allen Residence-Artists, hört sie euch unbedingt auch an.
Ein neues Farbspektrum
Während meiner Residency haben mich mit Tokyos Stromleitungen mal wieder beschäftigt, ich habe gezeichnet und experimentiert, am Ende auch gedruckt. Eigentlich wollte ich an meinem Farbspektrum arbeiten, dachte aber, das sei im Trubel untergegangen. Erst beim Zusammenstellen dieses Magazins wurde mir klar: dass sich doch etwas bewegt hat. Tokyo hat einen ganz eigenen Farbklang, der seinen Weg in meine Arbeiten gefunden hat und auch bis heute gehalten hat.
Die Auflage dieses Magazins liegt bei 50 Stück. Auch hier ist jedes Exemplar handnummeriert, mit eingelegten individuellen Kleindruck-Beilagen. Und diesmal konnte ich mir auch das gute Papier leisten. Schau dir hier einen Post über mein erstes Magazin an

